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Innovation ist der Schlüssel zu einer effizienten und modernen Mobilität. Deswegen ist für HÖRMANN Vehicle Engineering die Forschung ein wichtiger Baustein als Ingenieurdienstleister. Im ständigen Austausch mit Instituten und universitären Einrichtungen sind wir auf der Suche nach neuen nachhaltigen Lösungen für die Mobilität von Morgen. Im Fokus stehen dabei der Leichtbau und alternative Antriebe sowie Materialforschung und Strukturoptimierung. Zugunsten mehr Komforts für die Passagiere, helfen wir unseren Kunden die besten Lösungen zu finden.

    Laufendes Förderthema: Heat2Power

    „Effizienzsteigerung und Abwärme – Veredelung bei Brennstoffzellen in Schienenfahrzeugen“

    Projektzeitraum: Dez 2019 – Nov 2021 | Verbundpartner:  WÄTAS und ILK Dresden

    Neugestaltung der Klimatisierungs-Luftführung im Innenraum von Schienenfahrzeugen und die Nutzung der Brennstoffzellen-Abwärme-Mengen in sekundären Prozessen.

    Aussicht:
    Fast ein Drittel des Energieverbrauchs in Schienenfahrzeugen entfällt auf die Klimatisierung. Die komfortorientierte Neugestaltung der Belüftung soll bei verringertem Energieaufwand zu mehr Behaglichkeit der Passagiere führen. Dies ist ein Schritt hin zu einer vollständig abwärmebasierten Klimatisierung. Zunehmende Erwartungen an schadstofffreie Transportmittel lassen den forcierten Einsatz von Brennstoffzellen in Schienenfahrzeugen erwarten. Deren Abwärme ist überwiegend im Kühlwasser konzentriert und kann so für eine Wärmekraftmaschine genutzt werden. Damit wird ein Teil der hochwertigen Abwärmeenergie für den Fahrzeugbedarf zurückgewonnen.

    Gefördert durch:

    Laufendes Forschungsprojekt: Thermopre+

    Herstellungstechnologie zur prozesssicheren Verarbeitung von belastungsgerechten effiLOAD-Preformen für flammbeständige Interieur-Anwendungen

    Projektzeitraum: Okt 2018 - Sep 2021 | Projektpartner: Fraunhofer IWU, Hegewald & Peschke, Renolit SE, Norafin, Cetex

    Im Verbundprojekt mit regionalen Industriepartnern und Forschungseinrichtungen sollen leichte Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) mit ihren besonderen mechanischen Eigenschaften (Hochleistungspolymere) zu Halbzeugen, sogenannten Prepregs, verarbeitet werden und an Hochleistungsstrukturbauteile im Automobil und Schienenfahrzeugbau zum Einsatz kommen. Auf Basis neuartiger belastungsdedizierter Faserverbundstrukturen (effiload Halbzeuge) konzipiert HÖRMANN Vehicle Engineering als Verbundkoordinator einen einteiligen innovativen Straßenbahnsitz. Dieser soll 25 Prozent leichter als vergleichbare Sitzkomponenten sein und den Montageaufwand erheblich minieren. Solche thermoplastischen Faserverbundbauteile verfügen aufgrund ihrer kurzen Zykluszeiten bei der Bauteilherstellung über ein großes Potential für Serienanwendungen.

    Gefördert durch: 

    Laufendes Forschungsprojekt: Hybrid Bogie

    Drehgestell mit einem Rahmen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CarbonBOGIE)

    Projektzeitraum: Jan 2019 - Dez 2021 | Projektpartner: KVB-Institut, Fraunhofer IWU, Prüfzentrum IMA

    Mit dem Verbundprojekt hybridBOGIE beabsichtigt HÖRMANN Vehicle Engineering ein Drehgestell (DG) der neusten Generation zu erforschen. So soll ein Drehgestell mit besseren Parametern in der Funktionalität, im Gewicht, in der Laufleistung und der Geräuschemission entstehen. Dies soll durch die Erforschung einer Hybrid-Mischbauweise mit schwingungsdämpfenden Materialien und der aktiven Integration von Federungselementen in die Funktionsstruktur des Drehgestellrahmens (DGR) erreicht werden.

    Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Herstellungsprozesses zur Fertigung eines Hybridfaser-Drehgestellrahmens einschließlich des Demonstratoren- und Musterbaus. Außerdem ist die Auslegung und Einbindung eines Sensornetzes in den Drehgestellrahmen für eine permanente Bauteilüberwachung Bestandteil des Teilprojekts. Ebenfalls wird ein Konzept zum Schutz der schlagempfindlichen Rahmenstruktur vor Steinschlag erforscht.

    Gefördert durch:

    Laufendes Forschungsprojekt: EcoCC

    Entwicklung eines wirtschaftlichen und zuverlässigen Mess- und Regelungskonzeptes für automotive Brennstoffzellensysteme

    Projektzeitraum: Jan 2019 – Dez 2021 | Verbundpartner:  Continental, LSA, TU-Chemnitz, Fraunhofer IWU

    Das Project EcoCC beschäftigt sich im Rahmen der HZwo-Initiative mit der Entwicklung eines wirtschaftlichen und zuverlässigen Mess- und Regelungskonzepts für Niedertemperatur-PEM-Brennstoffzellen in Automobilanwendungen. Eine Kombination von Daten bestehender, herkömmlicher Sensoren mit regelungstechnischen dynamischen Modellen erlaubt eine verbesserte Zustandsüberwachung des Systems, wobei auf die Entwicklung neuer und teurer Hardware verzichtet werden kann. Zudem bietet eine derartige mathematische und softwarebasierte Herangehensweise die Möglichkeit, Fehler zu detektieren oder fehlende Daten aus anderen Messungen zu rekonstruieren. Dadurch könnten potentiell sogar bestehende Sensoren durch virtuelle ersetzt werden. Professor Streif, Leiter der Professur für Regelungstechnik und Systemdynamik, sieht daher in den "Methoden der Regelungstechnik und der Zustandsschätzung ein enormes Potential zur Kosteneinsparung sowie einem sichereren und effizienteren Betrieb moderner Brennstoffzellensysteme".

    Gefördert durch:

    Abgeschlossenes Forschungsprojekt: ESPRIT – elektrischer Fahrzeugverbund

    Hinweis: Dieses Projekt wurde vom Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizont 2020" der Europäischen Union im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. 653395 finanziert.

    Das Projekt Easily diStributed Personal RapId Transit (ESPRIT) zielte darauf ab, ein spezielles, leichtes Elektrofahrzeug der L-Klasse zu entwickeln, das platzsparend zusammengestapelt und als Road-Train gefahren werden kann. Es ist Teil des Horizont-2020-Programms der Europäischen Union. Bis zu 8 ESPRIT-Fahrzeuge können in einem Lastzug verschachtelt werden, um eine effiziente Umverteilung der Flotten und ein intelligentes, ausgewogenes und kostengünstiges Transportsystem zu ermöglichen. Insgesamt waren 20 Partner aus 7 Ländern in dem Projekt involviert.

    • Fahrzeugentwicklung (Entwurf, CAD-Modeling, Kupplungsbau, Prototypenbau)
    • Fahrzeugautomatisierung
    • Fahrzeuginstandhaltung

    Abgeschlossenes Forschungsprojekt: Innovatives Leichtbauchassis

    HÖRMANN Vehicle Engineering unterstützte die HÖRMANN Automotive GmbH bei der Entwicklung eines neuen Integral-Chassis-Konzept für leichte Nutzfahrzeuge. Das Konzept baut fertigungstechnologisch auf den Ergebnissen des erfolgreich abgeschlossenen Sonderforschungsbereichs 666 „Integrale Blechbauweisen höherer Verzweigungsordnung – Entwicklung, Fertigung, Bewertung“ der TU Darmstadt auf. Es bringt die dort erarbeiteten Technologien in eine Anwendung des Fahrzeugbaus für zukünftigen urbanen Lieferverkehr. Dabei nutzt es die verzweigten Blechstrukturen zur Realisierung neuer Schutzmechanismen für Energiespeicher von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Weitere Infos